Siebdruck

Es gibt zwei unterschiedliche Siebdruckverfahren: das Flachbettverfahren und das Rotationsverfahren, von denen ersteres das üblichere Verfahren zum Bedrucken von Grafikkarton ist. Siebdruck eignet sich besonders gut für Bedruckstoffe, die zu steif sind, um sie in anderen Druck-maschinen zu bedrucken. Einige Siebdruckmaschinen sind auch in der Lage, viel größere Bogen zu bedrucken als normale Druckmaschinen. Diese Faktoren machen den Siebdruck zum idealen Verfahren für die Produktion großer Displays aus Karton.

Karton hat einige eindeutige Vorteile beim Siebdruck. Ein staub- und partikelarmer Bedruckstoff ist für alle Druckverfahren wichtig. Beim Siebdruck hat dieser Faktor jedoch direktere Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit der Produktion und vielleicht auch indirekte Auswirkungen auf die Druckqualität. Flecken im Druckbild durch lose Fasern zwingen letzten Endes zur Abschaltung der Druckmaschine zwecks Reinigung. Daraus resultieren Verluste in der Produktionszeit. Außerdem kann das Gewebe durch teilweise gehärtete Druckfarbe verstopfen, so dass Farbnuancen und Bilddetails verzerrt werden.




Ein glatter Strich ist ebenfalls ein äußerst wichtiger Vorteil, da er kaum überschüssige Farbe absorbiert. Siebdruckfarben sind teuer, und beim Siebdruck entsteht eine viel dickere Farbschicht. Dadurch ist die Farbschicht nach guter Trocknung natürlich unempfindlicher gegen Kratzer. Die Farbschicht behält ihren Farbton bzw. Sättigungsgrad unter Einwirkung von Sonnenlicht außerdem besser, als dies bei anderen Druckverfahren der Fall ist. Tintenstrahldruck in großem Format beginnt jedoch langsam, den Siebdruck bei bestimmten Anwendungen zu ersetzen.

Prinzip des Flachbett-Siebdrucks

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