Das Kartonprodukt

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts werden Zellulosefasern hauptsächlich aus Holz gewonnen. Die Faserstoffgewinnung erfolgt chemisch oder mechanisch aus natürlich vorkommenden Arten. Im Falle von Iggesund sind dies Fichte, Kiefer und Birke aus bewirtschafteten Wäldern in Skandinavien und anderen europäischen Ländern.

Diese Wälder werden von den Branchen, die auf den guten Zugang zu Holz angewiesen sind, unterhalten und vergrößert. Daher wächst der Baumbestand Jahr für Jahr. In vielen Gebieten übersteigt die Zuwachsrate inzwischen die Menge des eingeschlagenen Holzes.

Diese umsichtige Forstwirtschaft gewährleistet, dass die Wälder auch in Zukunft ein Teil des nachhaltigen natür-lichen Zyklus und eine beständige Quelle für Rohstoffe sein werden.

Die Fasern in einem Baumstamm verlaufen parallel zu seiner Länge. Die Länge der Fasern variiert je nach Baumart. Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Faserform und -länge.

 

Fichtenfaser – lang und flach

Birkenfaser – kurz und zylindrisch

Kiefernfaser – lang und flach

Fasermischung aus Fichten-, Kiefern- und Birkenholz

 

 

Art
Faserlänge mm
Faserbreite μm
Form
Fichte 3.1 – 3.5 19 – 50 Bandförmig, flach
Kiefer 2.0 – 3.0 22 – 50 Bandförmig, flach
Birke 0.9 – 1.2 20 – 35 Zylindrisch mit spitzen Enden

 

Zellulose und Naturgesetze

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Kohlendioxid und Wasser werden durch die Einwirkung des Sonnenlichts auf das Chlorophyll, das den Pflanzenzellen ihre grüne Farbe verleiht, in einfache Kohlenhydrate auf Glucosebasis umgewandelt. Bei diesem Photosynthese genannten Vorgang wird Sauerstoff freigesetzt. Die Kohlenhydrate können in den Pflanzen zu Zellulose polymerisieren.

Zellulose hat ein hohes Molekulargewicht und eine lineare Kettenstruktur. Die Pflanzen brauchen Zellulose für ihr Wachstum und bilden daraus Zellen, die wir Fasern nennen, sowie andere Strukturen, die das Leben der Pflanze sichern. Jede Art hat ihre eigene, charakteristische Faserstruktur. Viele Baumarten sind im Laufe der Zeit durch Zucht und Entwicklung zu einer erneuerbaren erneuerbaren Rohstoffquelle für die Karton- und Papierindustrie geworden, die daraus eine breite Produktpalette fertigt. Eine umsichtige Forstwirtschaft und die Herstellung von Papierprodukten hängen daher eng zusammen.

Die Holzfaser in unterschiedlichen Vergrößerungen,
die die Unterschiede im saisonalen Wachstum
zeigen. Die Großaufnahme der Faser zeigt ihr
hohles Inneres und die dünne Ligninschicht,
die die Fasern zusammenhält.

Holzfasern bestehen zu etwa 44 % aus Zellulose. Reine Zellulosefasern sind weich, flexibel und weiß. Weitere Bestandteile sind Hemizellulosen, Lignin und Extraktstoffe.

Hemizellulosen sind eine Gruppe von Substanzen, die mit Zellulose verwandt sind, jedoch ein geringeres Molekulargewicht und eine kompliziertere Kettenstruktur aufweisen.

Lignin ist ein komplexeres Polymer und ein ganz anderer Stoff als Zellulose, hart und spröde. Hemizellulosen und Lignin sind auch in den Fasern enthalten, die höchste Ligninkonzentration tritt jedoch zwischen den Fasern auf. Lignin verbindet die Fasern miteinander und verleiht der Holzstruktur ihre Steifigkeit. Bei der Faserstoffgewinnung bzw. dem Holzaufschluss werden die Unterschiede zwischen Zellulose und Lignin genutzt.

Weitere Naturgesetze

Einige natürliche Eigenschaften sind bei allen Holzfasern mehr oder minder gleich, während andere nur bei bestimmten Holzarten auftreten. Die Eigenschaften der Fasern werden auch durch das jeweilige Aufschlussverfahren beeinflusst.

Allgemeine Eigenschaften

• Die Fähigkeit der Fasern, ineinanderzugreifen und sich zu einer festen, homogenen Struktur zu verbinden
• Die Flexibilität, Form und Abmessungen, die es den Fasern ermöglichen, ein gleichmäßiges Geflecht zu bilden
• Die Eigenschaft der Fasern, während des Herstellungs- verfahrens durch mechanische Behandlung oder Zusätze positiv verändert werden zu können.

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